Mascha Kaléko - Verse in Dur und Moll
mit Regine Gebhardt und Olaf Taube (Vibraphon)
Regie: Michael Hoffmann
Berlin, 2007

REGINE GEBHARDT
Regine Gebhardt studierte Gesang und Musiktheater an der Universität der Künste Berlin. Sie gastierte bei den Schwetzinger Festspielen, den Berliner Festwochen, am Theater des Westens, bei den Dresdener Musikfestspielen, an der Berliner Kammeroper und der Neuköllner Oper, zuletzt 2008 in der "Moshammeroper", die in Fürth und München gezeigt wurde.  Als Liedsängerin widmet sie sich mit Vorliebe unentdeckten oder vergessenen Werken, etwa in der Reihe „musica reanimata“ im Konzerthaus Berlin und beim Meisterkurs "Verfemte Musik". 2004 hatte ihr heiterer Liederabend „Blumen sind nicht seelenlos, sind geheime Wesen...“ von Robert Stolz Premiere in Berlins "Langer Nacht der Museen". Vor einigen Jahren begann ihre Arbeit für Film und Fernsehen. Für das ZDF drehte sie unter anderem „Der fremde Gast“ nach dem gleichnamigen Roman von Charlotte Link. Seit 2008 ist sie auch als Synchronstimme gefragt. An den Kammerspielen Lübeck gastiert sie ab März 2009 in der Musiktheaterproduktion "Das Rheingold für Kinder" nach Richard Wagner. Im April 2009 geht "Du hörtest mein Gras wachsen" auf Gastspielreise nach Bremerhaven. Auf der Basis wiederholter Zusammenarbeit mit den Komponisten Winfried Radeke und Frank Schwemmer konnte sie beide gewinnen, eigens für sie ausgewählte Gedichte Mascha Kalékos in der Besetzung Mezzosopran und Vibraphon zu vertonen.

OLAF TAUBE
Olaf Taube studierte in seiner Heimatstadt Berlin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ klassisches Schlagzeug mit dem Abschluss als Diplomorchestermusiker. Seine Bandbreite erstreckt sich vom Konzertrepertoire (mit dem Ensemble Oriol, dem Neuen Berliner Kammerorchester und der Kammersymphonie Berlin) über das gesamte musiktheatralische Spektrum in Oper, Operette, Musical und Schauspielmusik (u. a. Komische Oper, Deutsche Staatsoper, Neuköllner Oper, Deutsches Theater, Schlossparktheater) bis hin zu „Grenzgängen“ mit Georgette Dee (Nationaltheater Mannheim) oder Nino Sandows „Winterreise“ in Dortmund, Berlin und Hamburg. Darüberhinaus wirkte er an Jazzperformances, Tanzprojekten und Stummfilmbegleitungen mit, schrieb Filmmusik und nahm an verschiedenen CD-Einspielungen teil; er ist als Organist tätig und leitet seit 1998 den A-cappella-Chor „Die Chorrupten“.

MICHAEL HOFFMANN
Michael Hoffmann stammt aus Regensburg und lebt in Berlin. Er erarbeitet als Texter und Regisseur Chanson- und Kleinkunstprogramme in Berlin, Frankfurt, Hannover, Saarbrücken, Hamburg und an der Komödie Düsseldorf. Für den WDR-Hörfunk verantwortete er als Regisseur und Sprecher die Produktion "Totentanz". Aus dem „klassischen“ Repertoire inszenierte er Bühnenwerke vom Frühbarock (Emilio de' Cavalieris "Rappresentazione di Anima e di Corpo") bis zur Moderne (Hans Werner Henzes Oper „Pollicino“).

Aufführungstermine
Premiere im
Renaissance-Theater Berlin:
21. Januar 2007

Weitere Termine
im Renaissance-Theater Berlin:
21. März 2012  20 Uhr